Klemmt der Schlüssel im Türschloss, ist guter Rat nicht unbedingt teuer. Sie können natürlich einen professionellen Schlosser anrufen, um das Problem zu lösen, aber in den meisten Fällen können Sie das Problem schnell selbst lösen. Wenn sich der Schlüssel nur schwer oder gar nicht drehen lässt, sollten Sie unsere Tipps und Tricks ausprobieren, bevor Sie den Schlosser anrufen. In den meisten Fällen hilft definitiv einer unserer Tipps und kann viel Geld sparen. Seien Sie vorsichtig mit den Schlüsseln. Den Schließzylinder nicht gewaltsam eindrehen. Im schlimmsten Fall kann es brechen oder sich verklemmen, was ein erneutes Entfernen erschwert. Wenn der Schlüssel abgebrochen ist, hilft normalerweise nur der Austausch des Schließzylinders.

Wenn Sie sich aufgrund mangelnder handwerklicher Fähigkeiten nicht selbst austauschen können, sollten Sie einen lokalen Schlüsseldienst beauftragen.

Wenn Sie beispielsweise in Köln wohnen, wählen Sie nach Möglichkeit einen Schlosser in Köln. Das spart Reisekosten und bei „kommenden“ Unternehmen erhöhen sich die Chancen für seriöse Dienstleister.

Vor allem die Schlosserbranche hat viele schwarze Schafe.

In unserem Ratgeber „Schlüssel steckt im Türschloss“ finden Sie viele wertvolle Tipps, wie Sie den Schlüssel wieder in den Schließzylinder stecken und zum Entriegeln leicht drehen.

Tipps und Tricks wenn der Schlüssel klemmt

Bei Holztüren, insbesondere bei älteren Holztüren, verzieht sich das Material oft witterungsbedingt.

Deshalb kann der Schlüssel durch zu starken Druck leicht im Schließzylinder stecken bleiben. Um dies zu vermeiden, versuchen Sie beim Entriegeln einfach, leicht am Türgriff oder Türgriff zu ziehen oder die Holztür in den Rahmen zu drücken.

Dadurch wird die im Türschloss erzeugte Spannung gelöst. Dann den Schlüssel vorsichtig drehen. Ein Anheben der Holztür oder auch ein paar Mal Klopfen an Schloss und Türblatt hilft, und Sie können den steckengebliebenen Schlüssel wieder drehen.

Schließzylinder ölen oder fetten

Fabrikneue Schlösser sind immer gut geschmiert, wenn sie das Werk verlassen.

Mit der Zeit geht dieses Schmiermittel jedoch verloren und der Schließzylinder wird immer schwieriger zu bewegen. Abhilfe: Einfach wieder Öl oder Fett auf das Schloss auftragen. Auch wenn dies viele tun und es auf diversen Seiten im Internet Anleitungen und Tipps gibt: Harte Türschlösser sollten nicht mit herkömmlichem Öl geölt werden, auch wenn es naheliegend und logisch klingt.

Fast alle herkömmlichen Öle (außer Waffenöl) werden nach einiger Zeit abgebaut. Dies kann dazu führen, dass Öl am Schließzylinder haften bleibt.

Irgendwann hilft meist nur noch der Austausch des Schließzylinders.

Anstelle von herkömmlichem Öl kann auch sogenanntes Silikonspray verwendet werden. Dieses Spray ist nicht teuer, und Sie können es in Baumärkten, einigen Apotheken und Online-Shops für ein paar Euro kaufen.

Achten Sie jedoch beim Kauf darauf, dass sich ein kleiner Sprühschlauch an der Dose befindet. Daher können Sie ganz einfach Öl direkt in den Schließzylinder sprühen. Einfach 1-2 mal in das Türschloss sprühen und dann den Schlüssel im Schloss einige Male hin und her bewegen bis er wieder normal funktioniert.

Neben Silikonspray gibt es auch ein spezielles Türschlosspflegespray. Graphitpulver sorgt außerdem dafür, dass Sie den harten Zylinder wieder zum Laufen bringen können.

Das Aufsprühen von Graphitpulver ist jedoch nicht sehr komfortabel, da erfahrungsgemäß an vielen Stellen Fehler auftreten können und Sie nicht abschätzen können, wie viel tatsächlich in die Schleuse gelangt. Ein weiterer Nachteil: Das überschüssige Graphitpulver im Zylinder lagert sich auch auf dem Schlüssel ab und hinterlässt dann Flecken auf Händen, Handtaschen und Hosentaschen. Das Graphitöl im Spritztank ist besser als reines Graphitpulver.

Bitte beachten: Wenn Sie schon einmal Silikonspray verwendet haben (neuere Schließzylinder ab Werk sind fast immer der Fall), sollte kein Graphit verwendet werden.

Andernfalls agglomeriert das Pulver mit dem Silikonspray.

Dadurch wird sichergestellt, dass sich der Schlüssel im Schloss nur schwer drehen lässt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, mit welchem ​​Öl der Schließzylinder zuvor behandelt wurde, verwenden Sie am besten kein Graphit, sondern Silikonspray.

Der Schlüssel ist verbogen

Schuld ist meist nicht das Schloss, sondern der Schlüssel selbst. Prüfen Sie daher, ob der Schlüssel verschmutzt ist, insbesondere auf Knicke. Um dies zu überprüfen, legen Sie den Schlüssel auf eine ebene Fläche, z. B. einen Tisch. Wenn der Schlüssel keinen Vollkontakt hat und „schwingt“, also nicht ganz gerade ist, können Sie ihn vorsichtig mit einem Hammer gerade klopfen.

Schmutz und Dreck vom Türschloss entfernen

Das Öl im Schloss zieht mit der Zeit Schmutz und Staub an. Dies ist vor allem im Freien normalerweise unvermeidlich, aber der Vorgang ist sehr langsam.

Achten Sie immer darauf, dass der Schlüssel sauber ist, da sonst der Schmutz auf dem Schlüssel beim Einstecken des Schließzylinders in das Schloss „gedrückt“ wird. Irgendwann passt der Schlüssel nicht mehr ganz ins Schloss, lässt sich nur schwer oder gar nicht mehr drehen und die Tür lässt sich nicht mehr öffnen.

Um angesammelten Schmutz aus dem Schloss zu entfernen, können Sie eine dünne Sicherheitsnadel oder eine begradigte Haarnadel verwenden.

Verwenden Sie eine Nadel, um den Schmutz vorsichtig zu entfernen.

Sie können auch einen speziellen Sprühreiniger verwenden.

Dadurch werden alle fettigen Rückstände und Schmutz aus dem Schließzylinder gespült. Sprühen Sie einige Sprühstöße direkt auf die Schleuse und warten Sie, bis die Verunreinigungen herausfließen.

Wir hoffen dass unsere Tipps Ihnen geholfen haben!